Sammelband „Migration, Religion, Gender und Bildung“

Beiträge zu einem erweiterten Verständnis von Intersektionalität Im Zentrum dieses Bandes stehen nationale und internationale Querschnittsperspektiven von Gender, Flucht und Migration im Zusammenhang mit Bildung und staatlichen Regulierungsmaßnahmen. Da die Diskurse rund um Fluchtmigration zunehmend religionsbezogen geführt werden, wird die Forschungsperspektive auch für Fragen der Religion geöffnet. Die Beiträge des Bandes gehen den migrationsbezogenen Veränderungen in Deutschland und Europa nach und…

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Die Hinterbühne der Care-Arbeit

Autorin: Prof. Dr. Helma Lutz Die Publikation widmet sich dem Spannungsverhältnis, in dem sich osteuropäische Migrantinnen befinden, die in Deutschland in der Pflege arbeiten. Sie bewegen sich zwischen dem neuen Arbeitsort und dem Haushalt der Familie im Herkunftsland. Letzteren betrachtet das Buch als „Hinterbühne“, die in der Diskussion um Pflegekräfte meist keine Aufmerksamkeit erhält.

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Der inspizierte Muslim

Buch zur Politisierung der Islamforschung in Europa Herausgeberin: Prof. Dr. Schirin Amir-Moazami

Der Sammelband widmet sich der Beobachtung, Beforschung und Vermessung von Muslimen. Wer wird als Muslim beforscht? Wie werden Muslime untersucht? Und warum? Wer sind die Forschenden und von welchen Annahmen geht die Forschung aus? Diesen Fragen widmet sich der Sammelband und reflektiert dabei auch kritisch die Zusammenhänge von akademischem Wissen und politischer Intervention.

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„Was #MeToo und die Kölner Silvesternacht eint“

Artikel zum Thema  Gender und Migration Autorin: Prof. Dr. Helma Lutz Die Berichterstattung über die Silvesternacht von Köln 2015/2016 war in ihrer Reichweite sicher einzigartig: Ob in der New York Times oder der BBC, ob in Sydney oder Buenos Aires – überall wurde über die "massenhaften sexuellen Übergriffe durch Flüchtlinge" geschrieben. In diesen Tagen beschäftigen sich die Medien der Welt wieder…

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Wendepunkt nach Köln? Zur Debatte über Kultur, Sexismus und Männlichkeitskonstruktionen

Essay über die Debatte nach den Ereignissen in der Kölner Silvesternacht Autorinnen: Prof. Dr. Helma Lutz und Dr. Meltem Kulaçatan - Die Debatte über die Silvesternacht 2015/16 am Kölner Hauptbahnhof gilt bereits jetzt als Ereignis, das die ‚Deutsche Willkommenskultur‘ für Flüchtlinge zum Kippen gebracht hat. Köln ist zu einem Symbol geworden für die massiven Probleme, die angeblich mit den Flüchtlingen ‚einwandern‘ und besonders den weiblichen Teil der deutschen Bevölkerung bedrohen.

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Köln und die Folgen

Debattenbeitrag zur Debatte nach der Kölner Silvesternacht Autorin: Prof. Dr. Kira Kosnick Wer  dachte, es gäbe zu den Ereignissen der Silvesternacht in Köln und anderswo so gar nichts Amüsantes zu sagen, hat insofern Recht, als dass sexuelle Gewalt an Frauen in unserer Gesellschaft viel zu oft bagatellisiert wird.

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Nach Kölner Silvesternacht: Rat für Migration warnt vor übereilten Reformen und Panikmache

Pressemitteilung des Rats für Migration zur Debatte nach der Kölner Silvesternacht Pressemitteilung vom 14. Januar 2016 In der Silvesternacht haben mehrere Männergruppen am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Die meisten Tatverdächtigen sind Ausländer. Die Vorfälle haben der Asyldebatte neuen Aufwind verschafft.

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