Postmigrantische Visionen

Herausgeber: Ass.-Prof. Dr. Marc Hill und Prof. Dr. Erol Yildiz
Um das Verhältnis zwischen Migration und Gesellschaft neu denken zu können, kehren Marc Hill und Erol Yildiz etablierte Gewissheiten um und beziehen die Erfahrung von Migration mit ein. Ihr Fokus richtet sich auf geteilte Geschichten, aus denen sich die Vielheit des urbanen Zusammenlebens erschließt. Weiterlesen

Die Hinterbühne der Care-Arbeit

Autorin: Prof. Dr. Helma Lutz
Die Publikation widmet sich dem Spannungsverhältnis, in dem sich osteuropäische Migrantinnen befinden, die in Deutschland in der Pflege arbeiten. Sie bewegen sich zwischen dem neuen Arbeitsort und dem Haushalt der Familie im Herkunftsland. Letzteren betrachtet das Buch als „Hinterbühne“, die in der Diskussion um Pflegekräfte meist keine Aufmerksamkeit erhält. Weiterlesen

Sammelband „Postmigrantische Perspektiven“

Pressemitteilung vom 24. August 2018 Neuerscheinung: Bei gesellschaftlichen Konflikten geht es nicht nur um Migration Aktuell zeigt sich eine Polarisierung der Gesellschaft: Während viele Menschen sich öffentlich für Vielfalt stark machen, gibt es auch spürbare Ablehnung von Pluralität – wie das Erstarken rechtspopulistischer Parteien in ganz Europa zeigt. In einem neuen Buch bewerten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler… Weiterlesen

Das Integrationsparadox

Buch zu Effekten von Integration
Autor: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani

Aladin El-Mafaalani legt in seinem Buch eine Neubewertung der aktuellen Situation vor: Wer davon ausgehe, dass Konfliktfreiheit ein Gradmesser für gelungene Integration und eine offene Gesellschaft sei, der irre. Denn Konflikte entstehen nicht, weil die Integration von Migranten und Minderheiten fehlschlägt, sondern weil sie zunehmend gelingt. Gesellschaftliches Zusammenwachsen erzeugt Kontroversen und populistische Abwehrreaktionen – in Deutschland und weltweit.

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Unterbringung von Geflüchteten

Studien zu Sammelunterkünften
Autor*innen: Johanna Elle, Prof. Dr. Sabine Hess, Dr. Rebecca Hofmann, Prof. Dr. Albert Scherr

Seit 2015 ist die Frage der Unterbringung ein zentraler Aspekt der Debatte um Flüchtlingspolitik, mit der sich nahezu jede Kommune konfrontiert sah. Wie ist Unterbringung von Geflüchteten rechtlich geregelt? Welche Konzepte gibt es und wie sehen kommunale Spielräume aus? Wie ist die Situation von Geflüchteten in Sammelunterkünften? Diesen Fragen gehen zwei Studien des Rats für Migration nach.

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Islamisches Gemeindeleben in Berlin

Studie zur Vielfalt islamischen Lebens
Autorinnen: Prof. Dr. Riem Spielhaus und Nina Mühe

Die Studie gibt einen Überblick über islamisches Gemeindeleben in Berlin. Sie untersucht die religiöse Ausrichtung und soziale Angebote der Gemeinden, die Herkunft der Mitglieder und Kontakte zur Stadtgesellschaft. Wie sich diese Aspekte in den vergangenen Jahren verändert haben, ist ein Fokus der Studie.

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Ausgrenzung Geflüchteter

Untersuchung am Beispiel Bautzen
Autor: Dr. Sebastian Kurtenbach

Das Buch geht der Frage nach, wie einzelne Kommunen zu Orten der Ausgrenzung für Flüchtlinge werden. Beispielhaft wird dies an der Stadt Bautzen bearbeitet, in der 2016 Auseinandersetzung zwischen Geflüchteten und Einheimischen eskaliert sind. Das Buch wertet u.a. Medienberichte und Interviews mit Bürger*innen, Geflüchteten, Politiker*innen sowie Vertreter*innen von Zivilgesellschaft und öffentlichen Einrichtungen aus.

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