Stellungnahme: Sars-CoV-2 und die (un)gleiche Vulnerabilität von Menschen

Stellungnahme von Yasemin Karakaşoğlu und Paul Mecheril, Vorsitzende des Rats für Migration  Wir befinden uns in einer Situation, die menschheitsgeschichtlich, zumindest noch, unvergleichlich ist, weil der durch ‚das Virus‘ erzwungene Ausnahmezustand wohl erstmalig nahezu alle Menschen und ihre Lebensformen und mit ihnen alle nationalstaatlichen und transnationalen Akteure kommunikativ erreicht, jeweils signifikant betrifft und etwas angeht.… Weiterlesen

Stellungnahme: An den europäischen Außengrenzen entscheidet sich Europa

2015 hat die große Chance für die bundesrepublikanische Gesellschaft bedeutet, sich ganz praktisch als offene Gesellschaft zu erleben. Denn statt Panik, hat eine Mehrheit der Gesellschaft die Aufnahme der Geflohenen organisiert und aktiv auf die Herausforderung reagiert. Eine Fülle von Initiativen in allen gesellschaftlichen Bereichen sind entstanden, die die Kultur der deutschen Zivilgesellschaft maßgeblich weiterentwickelt… Weiterlesen

Stellungnahme: Es wird höchste Zeit, Rassismus beim Namen zu nennen

Hanau. Es wird höchste Zeit, Rassismus beim Namen zu nennen und angemessen dagegen vorzugehen. Stellungnahme der Vorsitzenden des Rat für Migration Grausamer Höhepunkte der Angriffe gegen Migrant*innen in den 1990er Jahren waren die tödlichen, dauerhaft verstörenden Brandanschläge von Mölln, Solingen, die pogromähnlichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen. Im kritischen Gedächtnis der Bundesrepublik Deutschland haben sie ihren mahnenden… Weiterlesen

PM: Migrationspolitik sollte Krisenmodus verlassen 

Pressemitteilung vom 7. Juni 2019 Gesetzesänderungen: Migrationspolitik sollte Krisenmodus verlassen Der Rat für Migration (RfM) – ein Zusammenschluss von über 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – kritisiert das Migrationspaket, das heute im Bundestag verabschiedet werden soll. Es beinhalte erhebliche Verschlechterungen für Schutzsuchende, so der Rat. Das Paket werde zu schnell und ohne konstruktive Diskussion mit zivilgesellschaftlichen Organisationen… Weiterlesen

Neuer Vorstand des RfM

Pressemitteilung vom 26. Oktober 2018 Neue Impulse für die Migrationsgesellschaft Der Rat für Migration hat seit Oktober 2018 einen neuen Vorstand. Bildungsexpertin Yasemin Karakaşoğlu, Professorin für Interkulturelle Bildung an der Universität Bremen, hat den neuen Vorsitz und erklärt: „In der aktuellen gesellschaftspolitischen Lage, in der unsachliche und menschenfeindliche Debatten über Migration, Integration und Flucht die… Weiterlesen

Sammelband „Postmigrantische Perspektiven“

Pressemitteilung vom 24. August 2018 Neuerscheinung: Bei gesellschaftlichen Konflikten geht es nicht nur um Migration Aktuell zeigt sich eine Polarisierung der Gesellschaft: Während viele Menschen sich öffentlich für Vielfalt stark machen, gibt es auch spürbare Ablehnung von Pluralität – wie das Erstarken rechtspopulistischer Parteien in ganz Europa zeigt. In einem neuen Buch bewerten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler… Weiterlesen

Migrationspolitik funktioniert nicht mit nationalen Alleingängen

Pressemitteilung des Rats für Migration vom 22.06.2018 Derzeit erwecken manche Politikerinnen und Politiker den Eindruck, Migration ließe sich mit nationalen Instrumenten gut steuern, doch dieser Eindruck täuscht. Internationale Migrationsbewegungen sind nicht umfassend steuerbar und lassen sich nicht bei Bedarf beenden. Als Forscherinnen und Forscher raten wir der Bundesregierung dringend, Konzepte für eine zukunftsfähige Migrationspolitik zu… Weiterlesen

Rat für Migration verurteilt die Kriminalisierung von Flüchtlingshilfe in Ungarn

Stellungnahme vom 20. Juni 2018

Wer Schutzsuchende unterstützt, muss in Ungarn zukünftig mit hohen Strafen rechnen. Ein entsprechendes Gesetz soll heute voraussichtlich im ungarischen Parlament verabschiedet werden. Der Rat für Migration verurteilt das Gesetzesvorhaben. Es ist nicht hinnehmbar, dass Organisationen, Privatpersonen und Anwälten, die sich für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen, Gefängnisstrafen drohen.

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