Wahlkampf gegen Flüchtlinge hat weitreichende Folgen – Rat für Migration sieht Landespolitik in der Pflicht

Stellungnahme des Rat für Migration vor den anstehenden Landtagswahlen
Pressemitteilung vom 11. März 2016

Am 13. März finden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt. Der Rat für Migration beobachtet mit großer Sorge, dass die Flüchtlingspolitik dabei für Wahlkampfzwecke missbraucht wird: „Rechtspopulistische Parteien wie die AfD versuchen, Wähler zu gewinnen, indem sie die Abwehr von Flüchtlingen fordern und Schutzsuchende als Bedrohung darstellen“, so Soziologe Prof. Dr. Albert Scherr. Weiterlesen

Nach Kölner Silvesternacht: Rat für Migration warnt vor übereilten Reformen und Panikmache

Pressemitteilung des Rats für Migration zur Debatte nach der Kölner Silvesternacht
Pressemitteilung vom 14. Januar 2016

In der Silvesternacht haben mehrere Männergruppen am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Die meisten Tatverdächtigen sind Ausländer. Die Vorfälle haben der Asyldebatte neuen Aufwind verschafft. Weiterlesen

Zehn Forderungen für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik

Rat für Migration kritisiert die geplante Asylrechts-Reform und stellt zehn Forderungen für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik
Pressemitteilung vom 29. September 2015

Die Bundesregierung plant weitreichende Änderungen des Asylrechts: So soll die Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“ erweitert werden, Asylbewerber sollen künftig bis zu sechs Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden und dort in der Regel Sachleistungen statt Geld erhalten. Das Bundeskabinett will das Gesetz noch heute beschließen. Weiterlesen

RfM gratuliert zu drei Jahren Mediendienst

Rat für Migration gratuliert dem „Mediendienst Integration“ zu drei Jahren erfolgreicher Arbeit
Pressemitteilung vom 1. September 2015

Der Rat für Migration ist Träger des Projekts „Mediendienst Integration“, einer Informations-Plattform für Journalisten zu Fragen der Einwanderungsgesellschaft. Heute vor drei Jahren, am 1. September 2012, hat der Mediendienst seine Arbeit aufgenommen. Weiterlesen

Rat für Migration begrüßt „Nationales Bündnis für Migration und Integration“

Rat für Migration begrüßt das geplante „Nationale Bündnis für Migration und Integration“ durch das Bundesinnenministerium
Pressemitteilung vom 29. Juli 2015

Parallel zur Debatte um ein Einwanderungsgesetz hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière angekündigt, ein „Nationales Bündnis für Migration und Integration“ einzurichten. Noch im Januar hatte der Rat für Migration angesichts der Debatte über die Pegida-Aufmärsche einen solchen Vorstoß gefordert: „Eine Einwanderungsgesellschaft ist kompliziert, sie ist nicht selbsterklärend und nimmt nicht alle Bürger automatisch mit. Weiterlesen

Was muss sich in der Asylpolitik ändern?

Pressegespräch des Rats für Migration in Berlin
Presse-Gespräch am 29. April 2015

Die europäische Asylpolitik steht derzeit wieder in der Kritik: Nach der Einstellung der Seenotrettungs-Operation „Mare Nostrum“ im November 2014 und den verheerenden Schiffbrüchen im Mittelmeer mit unzähligen Toten stellen sich primär zwei Fragen: Was ist schief gelaufen in Europa und Deutschland? Und was muss passieren, damit nicht es nicht noch schlimmer wird? Weiterlesen

Zur Debatte über „Pegida“

Pressekonferenz vom 5. Januar 2015

Zur Debatte über die „Pegida“-Demonstrationen erklärt der Rat für Migration
Es geht ein Riss durch die Gesellschaft: Jeder Zweite befürwortet die wachsende Vielfalt, aber jeder Dritte fordert mehr Mut zu einem stärkeren Nationalgefühl und schließt dabei Eingewanderte aus. Wir brauchen deshalb eine Leitbild-Kommission für das Einwanderungsland, die ein Konzept entwickelt, das die gesamte Gesellschaft einbezieht. Weiterlesen

Stellungnahme des Rats für Migration zu „Pegida“

Stellungnahme des Rats für Migration zu den 
menschenfeindlichen Aufmärschen in Deutschland
Pressemitteilung vom 22. Dezember 2014

Der Rat für Migration verurteilt entschieden die völkischen Aufmärsche, die sich seit einigen Wochen etablieren. Sie werden getragen von menschenfeindlichen Meinungen über Asylbewerber, Flüchtlinge und vor allem einer verallgemeinernden Abwertung von Muslimen. Weiterlesen