Der Schutz von Flüchtlingen darf machtpolitischen Kalkülen nicht untergeordnet werden

Erklärung des Rates für Migration und der Sektion Migration, Flucht und Europäisches Grenzregime Die Erklärung als PDF Die moralisch und rechtlich inakzeptablen Folgen des Versuchs, die Grenzen der EU durch Abschottung, Abschreckung und Externalisierung vor einer unkontrollierten Zuwanderung von Flüchtlingen zu schützen, werden gegenwärtig an der polnisch-weißrussischen Grenze erneut in dramatischer Weise deutlich. Die Situation… Weiterlesen

RfM-Mitglieder unterzeichnen offenen Brief an die Bundesregierung

„Deutschland und die EU müssen nun dringend handeln“ Anlässlich der aktuellen Lage in Moria haben Mitglieder des Rates für Migration e.V. auf Initiative des DeZIM einen offenen Brief an die Bundeskanzlerin, Angela Merkel und den Bundesinnenminister, Horst Seehofer verfasst. Der offene Brief wurde bereits an die dpa weitergleitet und u.a. im Handelsblatt aufgegriffen. Weitere Medienanstalten… Weiterlesen

Refugee Protection

Germany Country Report
Forschungsbericht von: Prof. Dr. Sabine Hess, Valeria Hänsel, Svenja Schurade

Der Bericht „Refugee Protection in Germany“ des Horizon 2020 Forschungsprojekts RESPOND zeichnet düsteres Bild des Schutzes von Asylsuchenden in Deutschland. Die Autor*innen sprechen unter anderem von einem „differentiellen Ausschluss“ immer größerer Gruppen aus dem deutschen Asylrecht auf der Grundlage mehr oder weniger willkürlicher Kriterien.

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Wer ist ein Flüchtling?

Grundlagen einer Soziologie der Zwangsmigration
Autor*innen: Prof. Dr. Albert Scherr und Prof. Dr. Karin Scherschel

Die Autor*innen analysieren Flucht im Kontext von Globalisierungsprozessen sowie als gesellschaftliches Konfliktfeld. Sie fragen nach den Ursachen von Migration und nehmen die Gründe und die Folgen der restriktiven Fassung des Flüchtlingskonzepts in den Blick, mit denen Flüchtlingen Aufnahme und Schutz gewährt oder verweigert werden.

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Alle Jahre wieder?

Artikel zu entwicklungsorientierter Flüchtlingsarbeit vs. Geflüchtete als Akteur*innen
Autorin: Dr. Ulrike Krause

Der Beitrag beleuchtet die Genese der entwicklungsorientierten Flüchtlingsarbeit kritisch und betrachtet eigene Handlungsstrategien von Geflüchteten in Uganda, die über die humanitären und Entwicklungsprojekte hinausgehen.

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Diskriminierung und soziale Position

Publikation über den Einfluss von Diskriminierungserfahrungen auf Bildungsprozesse und Lebenschancen
Autor*innen: Prof. Dr. Albert Scherr und Helen Breit

In der Publikation „Diskriminierung, Anerkennung und der Sinn für die eigene soziale Position – Wie Diskriminierungserfahrungen Bildungsprozesse und Lebenschancen beeinflussen“ wird aufgezeigt, wie die Betroffenen ihre Erfahrungen deuten und bewältigen sowie in welcher Weise dies mit ihrem Sinn für eine eigene gesellschaftliche Position zusammenhängt.

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Teilhabe geflüchteter Frauen am Arbeitsmarkt

Artikel zu Ausgangslagen, Hürden und Handlungsstrategien
Autorin: Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad

Der Beitrag von Prof. Dr. Schahrzad Farrokhzad gibt auf der Basis von Sekundäranalysen vorhandener Literatur einen Überblick über das bisherige Wissen zu Qualifikationsstrukturen, Bildungs-und Erwerbsaspirationen von geflüchteten Frauen.

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Kommunen in der EU-Flüchtlings- und Asypolitik

Empfehlungen für eine neue Schlüsselrolle von Städten und Gemeinden
Autor*innen: Petra Bendel, Hannes Schammann, Christiane Heimann und Janina Stürner

Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt in ihrem Policy Paper Vorschläge für eine aktivere Rolle der Kommunen in der EU-Asyl- und Flüchtlingspolitik vor.

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