Das Corona-Virus und die Grenzforschung

Beitrag auf dem Blog des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION

von Prof. Dr. Norbert Cyrus und Dr. des. Peter Ulrich

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie lassen sich auf einen großen
gemeinsamen Nenner bringen: Es handelt sich um die Ziehung neuer und Verdichtung bestehender Grenzen. Zum ersten Mal wurde diese Strategie der Begrenzungen des Corona-Virus im chinesischen Wuhan eingesetzt. Beobachter*innen in Deutschland fragten anfänglich, ob solche Maßnahmen nur in autoritär regierten Staaten wie China möglich sind, nicht aber in Demokratien. Doch nur kurze Zeit später beschlossen Regierungen auch in demokratisch verfassten EU-Mitgliedsstaaten eine harte Strategie der Begrenzungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Die Autoren analysieren die Strategie der neuen Begrenzungen, diskutieren deren Verhältnismäßigkeit und stellen neue Impulse für die Grenzfoschung vor. Der Beitrag wurde auf dem Blog „Grenzen und Ordnungen in Bewegung in Zeiten der Corona-Krise. Analysen zu Region und Gesellschaft.“ des Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION veröffentlicht.

Zum Blogbeitrag

Zu den Autoren: Dr. Norbert Cyrus ist Professurvertreter der Kulturwissenschaftlichen Fakultät an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Fellow am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION (Oder) und Mitglied im Rat für Migration. Dr. des. Peter Ulrich ist kommissarischer wissenschaftlicher Koordinator „Grenzforschung“ am Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION und PostDoc am Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung in Erkner.