„Einbürgerungen im Einwanderungsland Deutschland“

Autor: Prof. Dr. Dietrich Thränhardt

Die Einbürgerungszahlen in Deutschland stagnieren.  Auch im internationalen Vergleich sind die Einbürgerungsquoten hierzulande relativ gering. Während sich Deutschland ansonsten als offenes Land präsentiert, liegt es bei den Einbürgerungen zurück. Woran liegt das?

Dieses neue Gutachten von Prof. Dr. Dietrich Thränhardt analysiert die aktuellen Entwicklungen des Staatsangehörigkeitsrechts und vergleicht die Einbürgerungsraten Deutschlands mit anderen europäischen Ländern. Außerdem zeigt es auf, wie stark sich die Einbürgerungsraten in einzelnen Bundesländern und sogar von Kommune zu Kommune unterscheiden.

Bei der Suche nach Gründen für die niedrigen Einbürgerungsraten kommt er zu einem kritischen Gesamturteil:
„Die niedrigen Einbürgerungsraten sind Ergebnis einer Mischung aus widersprüchlicher Gesetzgebung, ungeeigneten Verwaltungsverfahren, wenig effizienten Verwaltungspraktiken sowie unzureichenden oder fehlerhaften Informationen bei den Betroffenen und auch bei Behördenmitarbeiter_innen.“
Thränhardt analysiert bisherige Reformvorschläge und spricht sich für eine zügigere Einbürgerungspraxis aus. Hier finden Sie den Link zum >> vollständigen Gutachten

Autorenporträt
: Prof. Dr. Dietrich Thränhardt ist Politikwissenschaftler und Mitglied im Rat für Migration. Er ist Herausgeber der „Studien zu Migration und Minderheiten“ und lehrt an der Universität Münster Vergleichende Regierungslehre und Migrationsforschung.