Ein Koffer voll Hoffnung

Das Einwanderungsland Baden-Württemberg

Autoren: Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun, Prof. Dr. Reinhold Weber 

Exemplarisch für Deutschland richten die Autoren ihren Blick auf den Südwesten, denn hier bündeln sich die unterschiedlichen Zuwanderungsbewegungen der jüngeren Geschichte. Baden-Württemberg ist eigentlich durch Zuwanderung entstanden: die Heimatvertriebenen haben nach dem Zweiten Weltkrieg mehrheitlich für das Zustandekommen des neuen Bundeslandes gestimmt. Auch die Beschäftigung von Ausländern nach dem Zweiten Weltkrieg hat hier begonnen. Die allerersten italienischen „Gastarbeiter“ wurden in den Südwesten geholt, noch bevor ein Anwerbeabkommen abgeschlossen worden war. Dadurch hat der Südweststaat bundesweit schon immer eine wichtige Rolle in der „Ausländerpolitik“ gespielt und Einfluss genommen. Heutzutage wird die Spitzenrolle Baden-Württembergs als „Einwanderungsbundesland“ noch deutlicher: Im Südweststaat besitzen rund 3,4 Millionen Einwohner einen Migrationshintergrund.

Das Buch soll auch einen Beitrag zur Erinnerungskultur in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland leisten und beinhaltet Geschichten aus der Zeit der Gastarbeiteranwerbung.

 

Die Publikation „Ein Koffer voll Hoffnung. Das Einwanderungsland Baden-Württemberg“ ist im Silberburg-Verlag erschienen und kann hier bestellt werden.

Autorenportrait: Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun ist Honorarprofessor für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen und Gründungsmitglied des Rat für Migration. Prof. Dr. Reinhold Weber ist Honorarprofessor der Universität Tübingen für Neuere und Neueste Geschichte und geschichtliche Landeskunde. Er ist Mitglied im Rat für Migration.