Policy Paper: Effektive und faire Flüchtlingspolitik ohne Vorprüfung und Hotspots

Empfehlungen für die GEAS-Reform unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft Am 1. Juli 2020 wird Deutschland für sechs Monate die Präsidentschaft des Europäischen Rats übernehmen. In dieser Zeit will die Bundesregierung unter anderem die Reform des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ vorantreiben. Bereits im Februar dieses Jahres hat das Bundesinnenministerium dafür ein Konzeptpapier erstellt. Das Papier sieht unter anderem vor,… Weiterlesen

Hotspot-Lager als Blaupause für die Reform des GEAS?

Politikfolgenabschätzung des Hotspot-Ansatzes in Griechenland
Expertise von Valeria Hänsel und Bernd Kasparek, erstellt im Auftrag des Rat für Migration e.V.

Die Expertise untersucht den 2015 von der Europäischen Kommission vorgestellten Hotspot-Ansatz sowie seine Umsetzung in Griechenland in den Folgejahren im Hinblick auf die anstehende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS).

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Stellungnahme: An den europäischen Außengrenzen entscheidet sich Europa

2015 hat die große Chance für die bundesrepublikanische Gesellschaft bedeutet, sich ganz praktisch als offene Gesellschaft zu erleben. Denn statt Panik, hat eine Mehrheit der Gesellschaft die Aufnahme der Geflohenen organisiert und aktiv auf die Herausforderung reagiert. Eine Fülle von Initiativen in allen gesellschaftlichen Bereichen sind entstanden, die die Kultur der deutschen Zivilgesellschaft maßgeblich weiterentwickelt… Weiterlesen

Refugee Protection

Germany Country Report
Forschungsbericht von: Prof. Dr. Sabine Hess, Valeria Hänsel, Svenja Schurade

Der Bericht „Refugee Protection in Germany“ des Horizon 2020 Forschungsprojekts RESPOND zeichnet düsteres Bild des Schutzes von Asylsuchenden in Deutschland. Die Autor*innen sprechen unter anderem von einem „differentiellen Ausschluss“ immer größerer Gruppen aus dem deutschen Asylrecht auf der Grundlage mehr oder weniger willkürlicher Kriterien.

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Kommunen in der EU-Flüchtlings- und Asypolitik

Empfehlungen für eine neue Schlüsselrolle von Städten und Gemeinden
Autor*innen: Petra Bendel, Hannes Schammann, Christiane Heimann und Janina Stürner

Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt in ihrem Policy Paper Vorschläge für eine aktivere Rolle der Kommunen in der EU-Asyl- und Flüchtlingspolitik vor.

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Welche Auswirkungen haben Anker-Zentren?

Anfang August begann die Pilotphase für die Anker-Zentren in Bayern. Einrichtungen in weiteren Bundesländern sollen folgen. Ziel der Anker-Zentren ist es, die Asylverfahren zu beschleunigen und die Kommunen zu entlasten. Bis zu 1.500 Personen sollen in einer Einrichtung untergebracht werden. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt bis zu 18 Monate. Nur noch Personen, deren Asylantrag anerkannt wird… Weiterlesen