International ausgebildete Lehrkräfte – eine Replik zur Debatte 2025

Auf unseren Vorschlag, die Anerkennung international ausgebildeter Lehrkräfte in Deutschland kompetenzorientiert zu reformieren, sind acht Kommentare eingegangen. Beteiligt haben sich Anna Aleksandra Wojciechowicz; Lisa Gulich und Galina Putjata; Andrea Hertlein, Gamze Keklik und Ayça Polat; Juri Haas; Henrike Terhart; Mohini Lokhande; Rebecca Hofmann und Saskia Walther; sowie Gernot Herrmann. Es handelt sich um ausgewiesene Expert*innen, von denen viele in Projekte zur…

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Extrem rechte Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit

Ein Gastbeitrag von Juliane Karakayali und Vasilis Tsianos für den ReGA-Newsletter (12/2025) Weltweit hat die extreme Rechte der Wissenschaft den Kampf angesagt. Forschung wird grundsätzlich unterstellt, ideologisch zu sein und falsche Wirklichkeitsbeschreibungen zu verbreiten. Auf dieser Ausgangsbasis können unliebsame Erkenntnisse der Wissenschaft, wie die zum Klimawandel, zur Komplexität von Geschlecht oder zur Entstehung von Armut, als von linken Interessen getrieben denunziert…

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Sprachen nach Bedarf statt Deutsch nach Vorschrift: Ein Plädoyer für einen pragmatischen Umgang mit Mehrsprachigkeit

Replik von Judith Purkarthofer (Universität Duisburg-Essen) und Christoph Schroeder (Universität Potsdam)[1], Februar 2024 In unserem Initialbeitrag haben wir versucht, die Anforderungen an mehrsprachige Kommunikation in verschiedenen gesellschaftlichen Räumen zu verhandeln. Anhand mehrerer Beispiele haben wir postuliert, dass vorgeblich objektiv festgestellte Sprachkenntnisse dabei nicht allein die Gelingensbedingung für erfolgreichen Austausch sind. Erfreulicherweise haben sich mehr als zehn Autor*innen mittels Beiträgen zu dieser…

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Mehrsprachigkeit dekolonisieren – Sprachpolitik, mehrsprachige Bildung und soziale Gerechtigkeit

Kommentar von Dr.‘in Esin Işıl Gülbeyaz, Universität Hamburg / Universität Utrecht. Ihre Schwerpunkte sind Multilingualism, first and second language acquisition in the context of migration, School and family language policy, Intercultural communication, Linguistic diversity and social justice. - Einreichung am 30. August 2023 Mehrsprachigkeit dekolonisieren – Sprachpolitik, mehrsprachige Bildung und soziale Gerechtigkeit  In ihrem Initialbeitrag stellen Judith Purkarthofer und Christoph Schroeder…

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Sprachen nach Bedarf statt Deutsch nach Vorschrift: Ein Plädoyer für einen pragmatischen Umgang mit Mehrsprachigkeit

Initialbeitrag von Judith Purkarthofer (Universität Duisburg-Essen) und Christoph Schroeder (Universität Potsdam)[1], 03.07.2023 In wohlmeinenden Infobroschüren und Schulordnungen lesen wir Variationen des folgenden Satzes: „In Deutschland sprechen wir Deutsch, damit wir uns alle verstehen.“ In politischen Programmen lautet die Variation „Sprache ist der Schlüssel zur Integration“, wobei mit „Sprache“ durchweg „Deutsch“ gemeint ist. Was steckt aber hinter der Idee, Teilhabe erfordere nur…

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Abschlussveröffentlichung der RfM-Debatte 2020

Mit dieser Publikation wird die erste Staffel der RfM-Debatte nunmehr abgeschlossen und dokumentiert. Mit dieser Veröffentlichung wird die Debatte einem breiteren interessiertem Publikum in handlicher Form für die weitere Verwendung zugänglich gemacht. Zugleich dokumentiert die Veröffentlichung, dass das Format der RfM-Debatte zur „Übersetzung“ wissenschaftlicher Expertise in konkrete und praxisrelevante Vorschläge anregen und beitragen kann. Initialbeitrag und Kommentare zusammengenommen bieten wertvolle ergänzende…

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Abschlusskonferenz des BMBF-Projekts „Geschichten in Bewegung“

Geschichtskultureller Wandel, historisches Lernen und Erinnerung Wann: 01.03.2021 – 02.03.2021 Wo: Online Anmeldung bis 20. Februar 2021 bitte an: hilmig18@uni-hildesheim.de Seit 2018 werden im BMBF-Verbundprojekt „Geschichten in Bewegung“ Erinnerungspraktiken, Geschichtskulturen und historisches Lernen in der deutschen Migrationsgesellschaft erforscht. In einer Kooperation der Stiftung Universität Hildesheim, der Freien Universität Berlin, des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig und der Universität Paderborn sind im Rahmen von…

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Die Integrationskurse werden evaluiert

Eine erste Analyse des Zwischenberichts Von: Prof. Dr. Dietrich Thränhardt

Prof. Dr. Thränhardt hat den Zwischenbericht des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) analysiert: Die Evaluation der Integrationskurse aus dem Jahr 2019 weist auf strukturelle Probleme hin. Dies gilt sowohl für den Sprach- als auch für den Orientierungsteil. Institutionelle Interessen des BAMF stehen im Vordergrund. Im Endbericht sollten Defizite deutlicher benannt und analysiert werden, um Verbesserungen zu ermöglichen.

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