„Die Zugangswege nach Europa sind riskanter und tödlicher geworden“

Stellungnahme zur Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa
AutorInnen: Prof. Dr. Albert Scherr, Dr. Bastian A. Vollmer, Prof. Dr. Sabine Hess

Angesichts des aktuellen Versagens des Systems des internationalen Flüchtlingsschutzes müssen und können die Europäische Union und Deutschland mit der Umsetzung konkreter Maßnahmen einen Beitrag zum Flüchtlingsschutz leisten und Signale zur Wahrung menschenrechtlicher Verpflichtungen setzen. So sollte Deutschland die inzwischen aufgebaute Infrastruktur zur Aufnahme Schutzsuchender verstetigen und sich proaktiv und kontinuierlich am Neuansiedlungsprogramm (Resettlement) des Flüchtlinghilfswerks der Vereinten Nationen beteiligen. Die Europäische Union sollte die Möglichkeiten der Kommunen zur Aufnahme von Flüchtenden stärken und einen Fonds auflegen, der kommunale Aufnahme- und Integrationsleistungen im vollen Umfang refinanziert.

Autorenporträt: Prof. Dr. Albert Scherr ist Direktor des Instituts für Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Dr. Bastian A. Vollmer forscht zum Thema Grenzregime an der Universität Tübingen und an der University of Oxford. Prof. Dr. Sabine Hess lehrt und forscht im Bereich Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität Göttingen. Alle drei sind Mitglieder im „Rat für Migration“.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie hier.