Studie: „Herkunftssprachlicher Unterricht in Hamburg“

Studie: „Herkunftssprachlicher Unterricht in Hamburg – Zur Bedeutung des herkunftssprachlichen Unterrichts aus Elternsicht“
Autorinnen: Prof. Dr. Drorit Lengyel, Prof. Dr. Ursula Neumann

Wie stehen Eltern mit Migrationshintergrund zum herkunftssprachlichen Unterricht? Welche Angebote kennen sie und welche nehmen ihre Kinder wahr? Die Erziehungswissenschaftlerinnen Ursula Neumann und Drorit Lengyel haben hierzu rund 3.000 Hamburger Eltern mit Migrationshintergrund befragt.

Das Ergebnis: 88 Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen der herkunftssprachliche Unterricht wichtig ist. Die meisten erhoffen sich, dass sich ihr Kind dadurch besser integrieren kann, erfolgreicher in der Schule wird und besser eine eigene Identität findet. Doch die Studie weist nach, dass es an schuleigenen Angeboten mangelt, besonders an Gymnasien. Viele Eltern weichen auf andere Angebote aus – zum Beispiel auf Unterricht, der von Vereinen oder von Konsulaten der Herkunftsländer organisiert wird.

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Autorinnen-Portrait:
Prof. Dr. Drorit Lengyel und Prof. Dr. Ursula Neumann forschen an der Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Themen Migration, Bildung und Mehrsprachigkeit. Beide Wissenschaftlerinnen sind Mitglied im Rat für Migration.