Anmeldung zur Jahrestagung 2023 gestartet!

Die Jahrestagung 2023 des Rats für Migration "Vom Eigensinn der Migration" findet am 24/25.11.2023 statt und widmet sich zwei Jubiläen. Am ersten Tag "50 Jahre Anwerbestopp" und am am zweiten Tag "25 Jahre Rat für Migration". Mehr Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie auf der Tagungsseite: https://rat-fuer-migration.de/rfm-jahrestagung-2023/    

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Stellungnahme zum Sächsischen Integrations- und Teilhabegesetzes (SITG): Die Grundlagen für mehr Teilhabe durch mehr Teilhabe schaffen

Pressemitteilung als PDF - 20. Oktober 2023Nach einem letzten Verbändegespräch am 18. Oktober geht der Gesetzesentwurf für ein Sächsisches Integrations- und Teilhabegesetz (SITG) nun zur Endabstimmung in den Sächsischen Landtag. Der aktuelle Entwurf stellt einen ernstzunehmenden Versuch dar, Sachsen „migrationsgesellschaftlich“ zu denken und damit die faktische Realität einer sich pluralisierenden Gesellschaft anzuerkennen. Integration und Teilhabe werden entsprechend als gesellschaftliche Querschnittsaufgabe anerkannt.…

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Mehrsprachigkeit dekolonisieren – Sprachpolitik, mehrsprachige Bildung und soziale Gerechtigkeit

Kommentar von Dr.‘in Esin Işıl Gülbeyaz, Universität Hamburg / Universität Utrecht. Ihre Schwerpunkte sind Multilingualism, first and second language acquisition in the context of migration, School and family language policy, Intercultural communication, Linguistic diversity and social justice. - Einreichung am 30. August 2023 Mehrsprachigkeit dekolonisieren – Sprachpolitik, mehrsprachige Bildung und soziale Gerechtigkeit  In ihrem Initialbeitrag stellen Judith Purkarthofer und Christoph Schroeder…

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Der Translanguaging-Ansatz als Bezugspunkt für einen pragmatischen Umgang mit Mehrsprachigkeit in Schule und Unterricht

Kommentar von Dr.‘in Melanie David-Erb, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Arbeitsbereich Literalität und einwanderungsbedingte Mehrsprachigkeit Prof.‘in Dr.‘in Galina Putjata ist Professorin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Arbeitsbereich Literalität und einwanderungsbedingte Mehrsprachigkeit - Einreichung am 01. September 2023   Die Überlegungen von Judith Purkarthofer und Christoph Schröder in ihrem Initialbeitrag und die weiterführende Kommentierung von Britta Schneider nehmen…

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MDI-Expertise: Repräsentation von Menschen mit Einwanderungsgeschichte in deutschen Parlamenten

Von den Kollegen Andreas Wüst und Henning Bergmann Die komplette Expertise finden Sie hier. Es wurden Daten zur parlamentarischen Repräsentation in allen deutschen Landesparlamenten für den Zeitraum 2012-2021 aktualisiert und dabei unter anderem Merkmale wie Parteizugehörigkeit, Geschlecht und Herkunftsland berücksichtigt. Das erlaubt eine differenziertere Betrachtung der Präsenz von Personen mit Migrationsgeschichte in deutschen Parlamenten. Diese Analyse (deskriptiver) Repräsentation ermöglicht erste Aussagen…

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Kommentar zur Reform des gemeinsamen europäisches Asylsystem und zur humanitären Schiffskatastrophe von Pylos

Zwischen falschen Reformen und staatlichen Verbrechen des Friedens von Prof. Dr. Vassilis S. Tsianos Zuerst publiziert in: 40. Newsletter „Rassismuskritische Migrationspädagogik“, Juli 2023. Die Diskussion um ein neues gemeinsames europäisches Asylsystem stagniert. Im Dreieck zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat und der Kommission verfestigt sich weiterhin eine institutionelle Blockade. Aktuell wird sie zudem flankiert von der Ratspräsidentschaft Spaniens und somit von…

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Zum Ende sprachlicher Gewissheit in digitaler Gesellschaft

Kommentar von Prof. Dr. Britta Schneider, Professorin für Sprachgebrauch und Migration an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) - Einreichung am 17. Juli 2023 Judith Purkarthofer und Christoph Schroeder zeigen, dass gesellschaftliche Teilhabe nicht per se durch Erwerb von Sprache ermöglicht wird – ein wichtiger und bisher wenig beachteter Punkt in öffentlichen Debatten um Sprache. Neben der Forderung nach einem pragmatischen Umgang…

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Das individuelle Asylrecht ist die historische Konsequenz aus dem Scheitern von Kontingent-Lösungen

In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, die Abschaffung des individuellen Asylrechts gefordert. Dieses solle durch eine Kontingent-Lösung ersetzt werden. Der Rat für Migration, ein Zusammenschluss von 220 Migrationswissenschaftler:innen aus dem deutschsprachigen Raum, kritisiert den Vorstoß. Dieser verkennt zum einen, dass das individuelle Asylrecht historische Konsequenz aus dem Scheitern von Kontingent-Lösungen…

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