›Fluchtursachenbekämpfung‹ als migrationspolitischer Zentralbegriff

Anmerkungen zum Koalitionsvertrag Autor: Prof. Dr. Jochen Oltmer

Am 7. Februar 2018 einigten sich CDU/CSU und SPD auf einen Vertrag für eine neue Große Koalition, der Mitte März von den Koalitionären unterzeichnet wurde. Wenn im Koalitionsvertrag die Migration jenseits europäischer Grenzen thematisiert wird, dann erfolgt dies unter dem zentralen Stichwort der ›Fluchtursachenbekämpfung‹. Sie gilt als ein migrations- und entwicklungspolitisches Zukunftskonzept. Auffällig ist, dass dabei Erwartungen formuliert werden, die selten auf Erfahrungen der vergangenen Jahre und Jahrzehnte verweisen.

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Ein Forschungsfeld im Umbruch

Bericht zu Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland Autor: Dr. J. Olaf. Kleist

In den vergangenen Jahren gab es einen enormen Anstieg an Forschungsprojekten zu den Themen Flucht und Flüchtlinge. 2016 wurden fünfmal so viele Projekte wie 2013 gestartet. Ein neuer Forschungsbericht wertet über 500 Projekte aus, die zwischen 2011 und 2016 im Themenfeld forschten.

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Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland

Sammelband zu Figurationen und Interventionen HerausgeberInnen: Prof. Dr. Mechtild Gomolla, Ellen Kollender, Marlene Menk

Der Sammelband beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten von Rassismus und Rechtsextremismus. Er präsentiert aktuelle Forschungsperspektiven und zentrale Definitionen, Begriffe und Kontroversen. Neben historischen Kontinuitäten wird auf gegenwärtige Ausprägungen im Kontext von Globalisierung und aktueller Fluchtmigration eingegangen. Der Sammelband fragt auch nach möglichen Interventionen gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

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„Ein Gesetz muss Deutschland attraktiver machen“

Gastbeitrag zur Fachkräfte-Zuwanderung Autor: Prof. Dr. Thomas Groß

Braucht Deutschland neue Regelungen für die Zuwanderung von Arbeitskräften? Darüber wird seit mehreren Jahren kontrovers diskutiert. Nun haben sich Union und SPD darauf geeinigt, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen zu wollen. Was müsste ein solches Gesetz beinhalten? Thomas Groß macht hierzu konkrete Vorschläge.

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„Familiennachzug zu subsidiär Schutzberechtigten“

Stellungnahme zur pauschalen Aussetzung und Kontingentierung Autor: Dr. Hendrik Cremer

Im Februar 2016 wurde der Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte im Rahmen des Asylpakets II für zwei Jahre pauschal ausgesetzt. Als Ergebnis der Koalitionsverhandlung soll diese Regelung bis 31. Juli 2018 bestehen bleiben und im Anschluss auf 1.000 Personen pro Monat begrenzt werden. Doch sind die pauschale Aussetzung und Kontingentierung grund- und menschenrechtlich haltbar?

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Appell an die Koalitionsparteien: Mut zur Vielfalt

In diesen Tagen verhandeln die Koalitionsparteien über die zukünftige Integrations- und Migrationspolitik in Deutschland. Der Rat für Migration unterstützt einen breiten gesellschaftlichen Appell an die Koalitionsparteien. Zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen rufen CDU/CSU und SPD darin zu einem klaren Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft auf. Wir brauchen ein Bekenntnis zur Einwanderungsgesellschaft in Deutschland In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Die Ergebnisse der Sondierungsgespräche…

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XIV. Jahrestagung Illegalität

Tagung zu Übermittlungspflichten und aufenthaltsrechtlicher Illegalität Veranstalter: Katholisches Forum Leben in der Illegalität, Rat für Migration und Katholische Akademie in Berlin.

Was muss und will der Staat wissen und wie gehen unterschiedliche betroffene staatliche Stellen und Behörden mit diesem Wissen um? Wie sieht es im europäischen Vergleich aus? Gibt es Reibungspunkte im Hinblick auf öffentliche Sicherheit und Migrationskontrolle auf der einen, humanitär und sozialpolitisch motivierten Einschränkungen der Datenweitergabe auf der anderen Seite?

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„Vielfalt und Diskriminierung in der Seniorenpflege“

Expertise zu Pflegeeinrichtungen in Deutschland Autorin: Dr. Aleksandra Lewicki

Viele Betreiber von Pflegeeinrichtungen versuchen daher verstärkt, Einwanderer als Mitarbeiter zu gewinnen – auch die im Pflegesektor sehr aktiven christlichen Verbände Caritas und Diakonie. Gleichzeitig wollen sie ihr Angebot stärker für Senioren mit Migrationsgeschichte öffnen. Doch wie kann das gelingen? Sind die Einrichtungen ausreichend auf Vielfalt eingestellt?

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