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Transnationale Professionalisierungsverläufe anerkennen, um internationale Lehrkräfte für Schulen in Deutschland zu gewinnen

Zum Initialbeitrag von Dita Vogel und Pedro Di Luca

Ein Kommentar von Henrike Terhart

Der Initialbeitrag von Dita Vogel und Pedro Di Luca (2025) für die RfM-Debatte 2025 ist ein wichtiger Impuls für einen verbesserten Umgang mit den beruflichen Qualifikationen im Ausland ausgebildeter Lehrkräfte in Deutschland. Die Hürden und Probleme, mit denen diese aus unterschiedlichsten Gründen mobilen Akademiker:innen – im Folgenden in Anlehnung an die internationale Debatte als internationale Lehrkräfte bezeichnet – in Deutschland sowie in anderen Ländern bei ihrem beruflichen Wiedereinstieg konfrontiert sind, sind gut dokumentiert (Bense, 2016; Resch et al., 2019; Terhart, 2022; Schüssler et al., 2023). Dita Vogel und Pedro Di Luca beziehen sich in ihrem Initialbeitrag auf die autoethnografische Dokumentation eines Anerkennungsprozesses als Lehrkraft in Deutschland. Sie schlagen ein verändertes Verfahren vor, das neben der Prüfung von formalen Qualifikationen eine Hospitation an einer Schule in Deutschland, begleitet durch eine:n schulische:n Mentor:in, beinhaltet.

Ich schließe mich der Einschätzung des Initialbeitrags und der bisher dazu erschienenen Kommentare von Anna Aleksandra Wojciechowicz (2025) sowie Galina Putjata und Lisa Gulich (2025) an, dass die Anerkennungspraxis von Qualifikationen internationaler Lehrkräfte reformbedürftig ist. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn die RfM-Debatte einen veränderten Umgang mit internationalen Lehrkräften in Deutschland initiieren würde. Die Nachfrage nach Anerkennungsberatung von im Ausland ausgebildeten Lehrkräften ist groß (Englmann/Müller-Wacker, 2010, S. 66–67; Vockentanz, 2019), jedoch arbeiten im Vergleich nur wenige Akademiker:innen in Deutschland wieder in ihrem Beruf (Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2024, S. 47–50; 108; Lokhande, 2025).  Die Erwartung ist, dass durch ein reformiertes Verfahren mehr qualifizierte internationale Lehrkräfte für das deutsche Schulsystem gewonnen werden können. Ich stimme mit der Einschätzung von Galina Putjata und Lisa Gulich (2025) überein, dass die Eröffnung transparenter und planbarer Zugangswege für internationale Lehrkräfte zum Lehrberuf in Deutschland als ein Baustein (hoch-)schulischer Internationalisierungsbestrebungen verstanden werden sollten.

Kompetenzen durch Praxishospitationen nachweisen: weitere Klärungen nötig

Im Folgenden gehe ich auf den Vorschlag einer schulischen Hospitation zur Umsetzung einer kompetenzbasierten Anerkennung von Lehrfähigkeiten ein. Dabei beziehe ich mich auf meine Erfahrungen mit dem Aufbau und der Umsetzung eines Qualifizierungsprogramms für internationale Lehrkräfte, das 2018 an der Universität zu Köln startete. Seit 2020 ist das Programm Teil des Netzwerks Lehrkräfte Plus NRW, das bestehende Programme an den Universitäten Bielefeld (seit 2017), Bochum (seit 2018), Duisburg-Essen und Siegen (seit 2020) vereint (Netzwerk Lehrkräfte Plus Nordrhein-Westfalen, 2023). Alle Lehrkräfte-Plus-Programme bieten den Teilnehmenden während der einjährigen Laufzeit die Möglichkeit, über längere Zeit an Kooperationsschulen zu hospitieren und erste Lehrerfahrungen in Deutschland zu sammeln. In die folgenden Überlegungen fließen zudem Forschungsbefunde u.a. zu Lehrkräfte Plus ein.

Im Initialbeitrag wird eine Hospitationsdauer von vier Wochen vorgeschlagen. An deren Ende formulieren die internationale Lehrkraft und eine Lehrkraft der Schule, die als Mentor:in fungiert, jeweils eine schriftliche Einschätzung, die zusammen mit den Qualifikationsunterlagen bei der zuständigen Stelle zur Prüfung eingereicht wird. In Lehrkräfte Plus sowie in vielen weiteren Programmen des Bundesweiten Netzwerks für Qualifizierungsangebote für internationale Lehrkräfte (QuiL) sind schulische Praxisphasen bereits Teil der Weiterbildung. Die Praxiserfahrungen beginnen zumeist mit einer Hospitationsphase, auf die eine schrittweise selbstverantwortliche Ausgestaltung von Unterricht(sphasen) folgt. Erfahrungen aus dem Programm Lehrkräfte Plus zeigen, dass zunächst eine Zeit des Ankommens und der Orientierung an einer Praxisschule in einem unbekannten Schulsystem erforderlich ist, bevor internationale Lehrkräfte aktive Parts im Unterricht übernehmen können (Lehrkräfte Plus Nordrhein-Westfalen, 2024). Obwohl internationale Lehrkräfte meist große Freude darüber äußern, wieder in der Schule tätig sein zu können, berichten sie nicht selten von Unsicherheiten sowie Herausforderungen im Schulalltag in deutscher Sprache. Bevor sich viele Lehrkräfte sicher fühlen, am Unterricht mitzuwirken bzw. diesen eigenverantwortlich zu übernehmen, vergehen meist Wochen bis Monate. Ich schließe mich daher dem Hinweis von Anna Aleksandra Wojciechowicz (2025) an, dass vier Wochen für eine Einschätzung der Kompetenzen als Lehrkraft durch eine:n kollegiale:n Mentor:in eine sehr kurze Zeit sind. Ideal wäre demnach eine individualisierte Gestaltung der Hospitation in Absprache mit der Schule und der koordinierenden Stelle über einen längeren Zeitraum.

Sehr gelungen finde ich den Vorschlag des Initialbeitrags, einer internationalen Lehrkraft in der Praxis eine Lehrkraft der Schule als Mentor:in zur Seite zu stellen. Die schulpraktischen Erfahrungen und der regelmäßige kollegiale Austausch mit Mentor:innen werden von den teilnehmenden internationalen Lehrkräften in Lehrkräfte Plus als sehr wichtig eingeschätzt (Geske et al., 2023, S. 44). Auch in einer internationalen Vergleichsstudie hat sich gezeigt, dass eine qualifizierte Begleitung durch Mentor:innen grundlegend für das berufliche Ankommen im neuen System ist (Brandhorst et al., 2023). In einer aktuellen Studie zu der Zusammenarbeit von Mentoring-Tandems an allen Lehrkräfte Plus-Standorten zeigt sich allerdings auch eine Ungleichheitskonstellation zwischen den internationalen Lehrkräften und ihren Mentor:innen. Diese beruht auf dem unterschiedlichen Grad an Wissen über die konkrete Schule, das deutsche Schulsystem, zum Teil (impliziten) Annahmen einer Vormachtstellung des deutschen Schulsystems gegenüber den Schulsystemen, die den internationalen Lehrkräften vertraut sind, sowie Fähigkeiten in der deutschen Sprache. Das eigene Rollenverständnis als Mentor:in, ist daher zentral für die Gestaltung der Zusammenarbeit mit einer internationalen Lehrkraft. Dabei zeigen sich unterschiedliche Mentor:innentypen hinsichtlich der Beziehungsgestaltung und Bewertungsmaßstäbe während der schulischen Praxisphase (Terhart et al., 2025). Bezieht man diese Befunde ein, muss bei der Umsetzung einer verpflichtenden Hospitation im Rahmen des beruflichen Anerkennungsverfahrens eine Vorbereitung und Begleitung der Mentor:innen gewährleistet sein. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle als Mentor:in sowie Vorannahmen und Erwartungen an die Zusammenarbeit sind dabei zentral.

In dem Kommentar von Anna Aleksandra Wojciechowicz (2025) wird gefragt, wie die Auswahl der Hospitationsschulen vorgenommen wird. Ihr Vorschlag, internationale Lehrkräfte in die Auswahl der Schulen einzubeziehen und ihnen ein Vorschlagsrecht aufgrund bereits bestehender fachlicher Kontakte zu einer Schule einzuräumen, finde ich gut nachvollziehbar. Im Sinne einer möglichst großen Chancengleichheit ist allerdings zu fragen, ob alle internationalen Lehrkräfte über das notwendige Wissen verfügen, mit Blick auf berufliche Anschlussmöglichkeiten strategische Entscheidungen etwa hinsichtlich der gewählten Schulform zu treffen. Zudem müssen auch Lehrkräfte ohne entsprechende Kontakte die Möglichkeit erhalten, an einer Schule mit erfahrenen Mentor:innen zu hospitieren. Demnach wäre ein entsprechender Pool an Schulen und Mentor:innen anzulegen und zu pflegen, um eine gute Begleitung zu gewährleisten.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit dem Programm Lehrkräfte Plus wird deutlich, dass der Vorschlag von Dita Vogel und Pedro Di Luca weiterer Klärungen bedarf. Die Bewertung der Kompetenzen der internationalen Lehrkräfte durch die schulischen Mentor:innen sollte angesichts bisheriger Erfahrungen nicht per se als angemessen oder akkurater angesehen werden. Denn die Perspektiven der Mentor:innen sind durch Normalitätsvorstellungen zu Lehrkräften in Deutschland gerahmt. Die zusätzlich vorgesehen schriftliche Selbsteinschätzung nach der Hospitation durch die internationalen Lehrkräfte wird in einem Anerkennungsverfahren erwartungsgemäß wiederum nur positiv ausfallen können. Eine an sich sinnvolle Reflexion der eigenen Erwartungen, Erfahrungen und Ziele der professionellen Weiterentwicklung internationaler Lehrkräfte muss an anderer Stelle und ohne Bewertungsdruck erfolgen.

Sollte die Bildungspolitik den Vorschlag aufgreifen, würde die Ausgestaltung des erweiterten Verfahrens zur Prüfung der Lehrkompetenzen internationaler Lehrkräfte weiterhin unter Einbezug der in den Bundesländern eingesetzten bildungsadministrativen Stellen erfolgen. Idealerweise würde ein Abstimmungsprozess zwischen den Bundesländern stattfinden, um geteilte Leitlinien für die Umsetzung auf Landesebene zu entwickeln. In diesem Austausch- und Abstimmungsprozess könnte auf Befunde der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung zurückgegriffen werden. Darauf möchte ich abschließend eingehen.

Transnationale Professionalisierung internationaler Lehrkräfte als Thema der erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung

Von erziehungswissenschaftlicher Seite liegen bereits wichtige empirische Befunde zur Situation internationaler Lehrkräfte in Deutschland vor. Die bestehenden Untersuchungen beziehen sich zumeist auf die Perspektiven internationaler Lehrkräfte, die an beruflichen Qualifizierungsprogrammen für internationale Lehrkräfte teilnehmen (etwa Terhart, 2021; Proyer et al., 2022; Obermeier, 2022; Schüssler et al., 2023). Zudem sind Befunde zu den Perspektiven von Lehrkräften, die als Mentor:innen für internationale Lehrkräfte tätig sind, sowie Schulleitungen vorhanden (Lehrkräfte Plus Nordrhein-Westfalen, 2024; Wojciechowicz/Vock, 2023; Hachmeister, 2022). Demgegenüber sind empirische Arbeiten, die sich mit den Anerkennungsverfahren und der Praxis der Anerkennungsstellen für internationale Lehrkräfte befassen, bisher kaum vertreten (Sommer, 2015, 177-179, 211-212, 228-235). Eine aktuell laufende Dissertation von Matthias Müller (Universität Nürnberg-Erlangen), die eine bundesweit angelegte Studie zu den Anerkennungsverfahren von im Ausland erworbenen Lehrkräftequalifikationen durchführt, verspricht hierzu wichtige Befunde (Müller, 2025). Zu den Perspektiven von Schüler:innen auf internationale Lehrkräfte liegen noch keine Befunde vor.

Über die konkrete Situation internationaler Lehrkräfte hinaus wird für eine theoretische Weiterentwicklung des Verständnisses des Lehrberufs und der Lehrkräftebildung in Deutschland allgemein plädiert. Forschungen zur Diversifizierung von Lehrkräften zeigen, dass die Wege in den Lehrberuf und die Bedingungen, unter denen Werdegänge erfolgen, sehr unterschiedlich sind. Mit einer berufsbiographischen Perspektive auf Professionalisierung und Professionalität kann für internationale Lehrkräfte, die über Erfahrungen in verschiedenen nationalen Schulsystemen verfügen, von einer grenzüberschreitenden transnationalen Professionalisierung (Terhart, 2022; Terhart, i.E.) gesprochen werden. Die Forschung zum Lehrberuf sollte die nationalstaatliche Rahmung nicht als quasi-natürliche Gegebenheit annehmen, sondern in ihrer grundlegenden Bedeutung für das Verständnis des Lehrberufs untersuchen. Mit einer diskriminierungs- und rassismuskritischen Perspektive ist die Dominanz schulischer Normalitätsvorstellungen und die Beobachtung eines einseitigen Anpassungsdrucks beim beruflichen Neuanfang internationaler Lehrkräfte kritisch zu reflektieren (Schüssler, et al., 2023, 90-91).

Analytisch wäre es so möglich, die oftmals nicht thematisierte nationale Kontextgebundenheit des Lehrberufs aufzuzeigen und bestehende Annahmen über Professionalisierung und Professionalität des Lehrberufs differenziert zu hinterfragen. Damit wären Anschlussstellen für eine transnationale Erweiterung der Professionstheorie zum Lehrberuf geschaffen. Wichtige, aber aktuelle offene Fragen sind, wie Erfahrungen in unterschiedlichen Schulsystemen das professionelle Selbstverständnis von Lehrkräften beeinflussen oder wie das Schulsystem und seine Verwaltung grenzüberschreitenden Berufsbiografien von Lehrkräften konzeptionell begegnet. Wissenschaftliche Befunde können dazu beitragen, ein gut strukturiertes und transparentes Verfahren zur Ermöglichung der beruflichen Tätigkeit als Lehrkraft in verschiedenen nationalen Schulsystemen auszubauen.

 

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Literatur

Literaturverzeichnis

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