Neuerscheinung: Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete

Neues Buch „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“
Pressemitteilungen zum neuen Buch von Prof. Dr. Werner Schiffbauer

Die öffentliche Debatte über Zuwanderung und Geflüchtete ist auch im Wahljahr 2017 immer wieder von Sorgen und Ängsten bestimmt. Ein neues Buch des Rats für Migration begegnet dem mit einer ganz anderen Sichtweise: Die Studie „So schaffen wir das – eine Zivilgesellschaft im Aufbruch“ stellt 90 wegweisende Projekte für Geflüchtete, aber auch mit und von ihnen vor.

© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

Prof. Dr. Werner Schiffauer, Herausgeber des Buchs und Vorsitzender des Rats für Migration, sagt dazu: „In der Auseinandersetzung mit Flucht hat sich die deutsche Zivilgesellschaft neu aufgestellt. Es ist eine neue Bürgerbewegung entstanden, die in diesem Buch erstmals ausführlich dargestellt wird.“ Das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete müsse in der öffentlichen Debatte stärker beachtet werden, fordert Schiffauer: „Dafür ist es wichtig, dass die neue Bürgerbewegung zu einem politischen Selbstbewusstsein findet und die eigene Stärke erkennt.“

„Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete muss in der Debatte mehr beachtet werden“

Die Studie und deren Veröffentlichung wurden von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatministerin Aydan Özoğuz, gefördert: „Mit den Flüchtlingen kam auch die Solidarität und sie ist auch 2017 noch da. Wir müssen das großartige Engagement stärken, verstetigen und sicherstellen, dass Ehrenamtliche nicht überfordert werden. Darum fördere ich Projekte, die Ehrenamtliche vernetzen, beraten und professionalisieren.“ Dank der Studie wüsste man nun mehr über die Erfolgsfaktoren des Engagements in der Flüchtlingshilfe. Dies sei auch wichtig für eine zielgerichtete, staatliche Unterstützung, so Özoğuz.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.
Das Buch kann hier heruntergeladen werden. In einem Gastbeitrag für den Mediendienst Integration fasst Werner Schiffauer zentrale Ergebnisse zusammen.