Ausgelagertes Asyl im Spiegel der Geschichte des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems

Verfasst von Dr. Bernd Kasparek & Prof. Dr. Vassilis Tsianos - zuerst veröffentlicht am 12. August 2024 auf externalizingasylum.info Abstract: Das Ruanda-Modell des externalisierten Asyls ist Ergebnis der Brexit-Konjunktur in Großbritannien. Aktuell erfährt es auch in migrationspolitischen Diskursen der EU Zuspruch. In diesem Beitrag legen wir dar, warum wir davon ausgehen, dass Modelle des ausgelagerten Asyls nicht in der Lage sein…

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Verbindungen und Unterscheidungen – Rassismus- und Antisemitismuskritik im Kontext antiisraelischer und antimuslimischer Artikulationen

Kommentar zum Initialbeitrag von Sina Arnold und Juliana Karakayali Kommentar von Prof. Dr. Astrid Messerschmidt Der Initialbeitrag von Sina Arnold und Juliane Karakayali zeichnet sich durch eine produktiv-kooperative Perspektive aus, mit der für eine Zusammenarbeit von Rassismus- und Antisemitismusforschung plädiert wird. Die Chancen einer Zusammenarbeit beider Felder ergeben sich aus den übereinstimmenden Gegenständen der Migration bzw. der Migrationsgesellschaft auf der einen…

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Nach Appell an Bundeskanzler Scholz: Die politische Neutralisierung von Migrant:innenorganisationen und demokratisch geförderter Zivilgesellschaft in Sachsen verhindern

Am 24. Juni haben sich mehr als 100 überwiegend ostdeutsche Vereine und Stiftungen an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt, da ihr Einsatz für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit akut bedroht wird. In Sachsen lassen sich ähnliche Entwicklungen am Beispiel des zerschlagenen Dachverbands sächsischer Migrant*innenorganisationen (DSM) beobachten, der im Zuge eines Sonderberichts des Sächsischen Rechnungshofs in die Insolvenz getrieben wurde. Sie laufen auf ähnlich…

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Ein Präzedenzfall auf dem Weg in die elektorale Autokratie – Zur entpolitisierenden Neutralisierung der Zivilgesellschaft durch den Sächsischen Rechnungshof und zur Zerschlagung des Dachverbands Sächsischer Migrant:innenorganisationen

Eine Expertise von Dr. Felix Hoffmann für den Rat für Migration Korruptionsgefährdete Strukturen ohne Korruption Im März diesen Jahres wurde der Dachverband Sächsischer Migrant:innenorganisationen – bisher einzigartig in Deutschland[i] – durch die Empfehlungen eines Sonderberichts[ii] des Sächsischen Rechnungshofs vom Dezember 2023 mittelbar befördert[iii] in die Insolvenz getrieben. Teilweise bereits 2015 bewilligte, geprüfte und abgerechnete Fördergelder wurden von der Sächsischen Aufbaubank zurückgefordert…

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RfM-Debatte 2024: Für eine stärkere Verbindung von Rassismus- und Antisemitismusforschung

Ein Vorschlag zur Übertragung des Konzepts des „institutionellen Rassismus“ auf Antisemitismus Initialbeitrag von Sina Arnold (Technische Universität Berlin) und Juliane Karakayali (Evangelische Hochschule Berlin), 04.06.2024 Das 2023 vom Bundesverfassungsgericht für nicht verfassungskonform befundene Berliner Neutralitätsgesetz hätte Lehrkräften im Schuldienst verboten, sichtbare Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit zu tragen. Dies wurde vielfältig als eine Form des institutionellen Rassismus analysiert und problematisiert, weil es insbesondere…

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Dialog statt Verleumdung: Wir stehen hinter unseren Mitgliedern!

Der Rat für Migration verurteilt die mediale und politische Verleumdung der kritischen Wissenschaftler*innen, die sich in einem öffentlichen Statement gegen die polizeiliche Räumung von studentischen Protestcamps im öffentlichen Raum der Universität ausgesprochen haben. Wir verstehen das Statement als das Eintreten für Wissenschaftsfreiheit und für eine gelebte Kultur akademischen Pluralismus und keinesfalls als ein Vergessen, Relativieren oder Rechtfertigen des antisemitischen Terrors am…

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Die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten und das Zusammenleben von Juden und Muslimen in Deutschland

von Werner Schiffauer, zuerst erschiehnen in Observatorium, Nr. 75  - April 2024 der Maecenata Stiftung, Zur PDF Dieses Positionspapier speist sich aus der Sorge um die Zukunft einer pluralen Gesellschaft in Deutschland. Wir beobachten, wie seit dem 7. Oktober Frontenbildung, Intoleranz und Polarisierung zwischen gesellschaftlichen Gruppen ein bisher nicht gekanntes Ausmaß angenommen haben. Die Bereitschaft, einander zuzuhören, ist entsprechend gesunken. Allenthalben…

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Sprachen nach Bedarf statt Deutsch nach Vorschrift: Ein Plädoyer für einen pragmatischen Umgang mit Mehrsprachigkeit

Replik von Judith Purkarthofer (Universität Duisburg-Essen) und Christoph Schroeder (Universität Potsdam)[1], Februar 2024 In unserem Initialbeitrag haben wir versucht, die Anforderungen an mehrsprachige Kommunikation in verschiedenen gesellschaftlichen Räumen zu verhandeln. Anhand mehrerer Beispiele haben wir postuliert, dass vorgeblich objektiv festgestellte Sprachkenntnisse dabei nicht allein die Gelingensbedingung für erfolgreichen Austausch sind. Erfreulicherweise haben sich mehr als zehn Autor*innen mittels Beiträgen zu dieser…

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