„Wer schafft das? – Neue Akteurskonstellationen im Engagement für Geflüchtete“

Themenheft zum Engagement für Geflüchtete
HerausgeberInnen: Dr. Aleksandra Lewicki, Dr. Gabriele Schmidt, Moritz Sommer

Vielerorts gab es Solidaritätsbekundungen nach dem Sommer 2015, seit dem viele Menschen in Deutschland Zuflucht suchten. Unzählige Freiwillige fanden sich an Bahnhöfen oder in Erstaufnahmestellen ein, um Geflüchtete willkommen zu heißen oder mit Decken, Nahrungsmitteln oder Informationen zu versorgen. Die Engagierten merken häufig kritisch an, dass ihr Einsatz vor allem auch deshalb notwendig wurde, weil die zuständigen Behörden nicht in der Lage waren, menschenwürdige Aufnahmebedingungen zu gewährleisten.

Kann dieses Engagement als soziale Bewegung bezeichnet werden? Wie ist das Verhältnis zwischen der Zivilgesellschaft und Behörden? Wie das Verhältnis zu selbstorganisierten Geflüchteten? Und wie wird das Engagement gesellschaftlich beurteilt? Das Themenheft des Forschungsjournals Soziale Bewegungen geht auf diese Fragen ein und zeichnet neue Akteurskonstellationen im Engagement für Geflüchtete nach.

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Profil der HerausgeberInnen: Die HerausgeberInnen sind Redaktionsmitglieder des Forschungsjournals Soziale Bewegungen. Dr. Aleksandra Lewicki ist Postdoctoral Fellow der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies an der Freien Universität Berlin und Mitglied im „Rat für Migration“. Dr. Gabriele Schmidt ist Leiterin der Stabsstelle Wissenschaftskommunikation an der Akademie für Raumforschung- und Landesplanung. Moritz Sommer ist Leiter der Geschäftsstelle des Instituts für Protest und Bewegungsforschung.