Daten zu institutionellem Rassismus nutzen statt verschweigen

Die vor knapp zwei Wochen vom Bundesministerium des Inneren (BMI) veröffentlichte Studie "Rassismus in deutschen Institutionen und institutioneller Rassismus in Deutschland" fasst die Ergebnisse von 23 Projekten zusammen, die unter dem Dach des Forschungsinstituts für Gesellschaftlichen Zusammenhalt (FGZ) zu diesem Thema geforscht haben. Sie stellt die bisher umfangreichste Untersuchung institutionellen Rassismus' in Deutschland dar. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass…

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Extrem rechte Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit

Ein Gastbeitrag von Juliane Karakayali und Vasilis Tsianos für den ReGA-Newsletter (12/2025) Weltweit hat die extreme Rechte der Wissenschaft den Kampf angesagt. Forschung wird grundsätzlich unterstellt, ideologisch zu sein und falsche Wirklichkeitsbeschreibungen zu verbreiten. Auf dieser Ausgangsbasis können unliebsame Erkenntnisse der Wissenschaft, wie die zum Klimawandel, zur Komplexität von Geschlecht oder zur Entstehung von Armut, als von linken Interessen getrieben denunziert…

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Zur Berichterstattung von Nius und anderen über den Mediendienst Integration erklärt der Rat für Migration e.V. als dessen Träger

Der Mediendienst Integration bereitet Zahlen, Daten und wissenschaftliche Fakten zum Thema Migration und Integration auf, um einen Beitrag zur Versachlichung von Debatten zu leisten. Viele Journalistinnen und Journalisten nutzen die Angebote des Mediendienst Integration, die Nutzung erstreckt sich über alle Rechtsformen und Ausrichtungen der Medienlandschaft. Daneben berufen sich Akteure aus dem gesamten Parteienspektrum auf die Zahlen des Mediendienstes, ebenso wie viele Akteure aus…

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Zehn Jahre „Wir schaffen das!“ – Wie Europa das Asylrecht abwickelt

Von Bernd Kasparek und Vassilis Tsianos, zuerst erschienen in Blätter für deutsche und internationale Politik 08/25 In diesem September jähren sich zum zehnten Mal jene Ereignisse, die wahlweise als „Sommer der Migration“ [1] oder als „europäische Flüchtlingskrise“ in die Geschichte eingegangen sind. Die Darstellungen wie auch Bewertungen dessen, was sich im Sommer 2015 in Europa abspielte, sind noch immer umkämpft, und…

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Appell für einen starken Schutz vor Antisemitismus, Rassismus und allen Formen von Diskriminierung an Hochschulen

Dieser Appell wird unterstützt durch Der Rat für Migration ist ein unabhängiger Verein von über 230 Migrationsforschenden, die vielfach an Querschnittsthemen wie Antirassismus, Antisemitismus, Chancengerechtigkeit und Bildung an Hochschulen arbeiten. Unterstützt wird dieser Appell des RfM durch den Rat muslimischer Studierender und Akademiker RAMSA e.V.. Wir begrüßen die Ankündigung vieler Hochschulen, den Diskriminierungsschutz durch die Berufung von Beauftragten zum Schutz vor…

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Zurückweisungen an deutschen Grenzen: Eine brandgefährliche Strategie

Anlässlich der heutigen Gesprächsrunde von Ampel, Union und Ländern zum Thema Migration sowie der durch Bundesinnenministerin Nancy Faeser am Montag angeordneten Ausweitung der Kontrollen auf alle deutschen Landgrenzen erklärt der Rat für Migration: Das aktuell verfolgte Politikziel, schutzsuchende Personen an den Grenzen Deutschlands zurückzuweisen, stellt einen gefährlichen Populismus in der migrationspolitischen Debatte dar. Aus der geltenden Gesetzeslage ergibt sich unzweifelhaft, dass…

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Nach Appell an Bundeskanzler Scholz: Die politische Neutralisierung von Migrant:innenorganisationen und demokratisch geförderter Zivilgesellschaft in Sachsen verhindern

Am 24. Juni haben sich mehr als 100 überwiegend ostdeutsche Vereine und Stiftungen an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt, da ihr Einsatz für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit akut bedroht wird. In Sachsen lassen sich ähnliche Entwicklungen am Beispiel des zerschlagenen Dachverbands sächsischer Migrant*innenorganisationen (DSM) beobachten, der im Zuge eines Sonderberichts des Sächsischen Rechnungshofs in die Insolvenz getrieben wurde. Sie laufen auf ähnlich…

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Dialog statt Verleumdung: Wir stehen hinter unseren Mitgliedern!

Der Rat für Migration verurteilt die mediale und politische Verleumdung der kritischen Wissenschaftler*innen, die sich in einem öffentlichen Statement gegen die polizeiliche Räumung von studentischen Protestcamps im öffentlichen Raum der Universität ausgesprochen haben. Wir verstehen das Statement als das Eintreten für Wissenschaftsfreiheit und für eine gelebte Kultur akademischen Pluralismus und keinesfalls als ein Vergessen, Relativieren oder Rechtfertigen des antisemitischen Terrors am…

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