Wie ist die aktuelle Situation an den Außengrenzen der EU? Wie kann eine humane europäische Flüchtlingspolitik aussehen? Der „Rat für Migration“ und das "Institut für Kulturanthropologie/ Europäische Ethnologie" der Universität Göttingen laden am 21. Oktober zu einer Podiumsdiskussion in Göttingen ein, um diese Fragen mit Migrationsforscherinnen und Migrationsforschern zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
Kritik des RfM an den geplanten Asylrechtsänderungen
Pressemitteilung vom 13. Mai 2016
Der Bundestag will am 13. Mai 2016 darüber entscheiden, ob Algerien, Marokko und Tunesien in die Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“ aufgenommen werden. Der Rat für Migration kritisiert die geplante Reform: „Mit dem Label ‚sicherer Herkunftsstaat’ wird Geflüchteten aus dem Maghreb pauschal abgesprochen, legitime Gründe für die Flucht zu haben.
PRO ASYL, Rat für Migration und Paritätischer fordern zentrale Änderungen am geplanten Integrationsgesetz Anlässlich des geplanten Koalitionstreffens in Meseberg fordern PRO ASYL, der Paritätische Wohlfahrtsverband und der Rat für Migration in einem gemeinsamen Brandbrief die Bundesregierung auf, von zentralen Regelungen im sogenannten „Integrationsgesetz“ wieder Abstand zu nehmen. Konkret sind es die neuen Hürden zur Erlangung der Niederlassungserlaubnis, die geplante Wohnsitzzuweisung sowie…
Stellungnahme des Rat für Migration vor den anstehenden Landtagswahlen
Pressemitteilung vom 11. März 2016
Am 13. März finden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt. Der Rat für Migration beobachtet mit großer Sorge, dass die Flüchtlingspolitik dabei für Wahlkampfzwecke missbraucht wird: „Rechtspopulistische Parteien wie die AfD versuchen, Wähler zu gewinnen, indem sie die Abwehr von Flüchtlingen fordern und Schutzsuchende als Bedrohung darstellen“, so Soziologe Prof. Dr. Albert Scherr.
Pressemitteilung des Rats für Migration zur Debatte nach der Kölner Silvesternacht
Pressemitteilung vom 14. Januar 2016
In der Silvesternacht haben mehrere Männergruppen am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt und ausgeraubt. Die meisten Tatverdächtigen sind Ausländer. Die Vorfälle haben der Asyldebatte neuen Aufwind verschafft.
Rat für Migration kritisiert die geplante Asylrechts-Reform und stellt zehn Forderungen für eine zukunftsfähige Flüchtlingspolitik
Pressemitteilung vom 29. September 2015
Die Bundesregierung plant weitreichende Änderungen des Asylrechts: So soll die Liste der "sicheren Herkunftsstaaten" erweitert werden, Asylbewerber sollen künftig bis zu sechs Monate in Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht werden und dort in der Regel Sachleistungen statt Geld erhalten. Das Bundeskabinett will das Gesetz noch heute beschließen.
Rat für Migration gratuliert dem "Mediendienst Integration" zu drei Jahren erfolgreicher Arbeit
Pressemitteilung vom 1. September 2015
Der Rat für Migration ist Träger des Projekts „Mediendienst Integration“, einer Informations-Plattform für Journalisten zu Fragen der Einwanderungsgesellschaft. Heute vor drei Jahren, am 1. September 2012, hat der Mediendienst seine Arbeit aufgenommen.
Rat für Migration begrüßt das geplante „Nationale Bündnis für Migration und Integration“ durch das Bundesinnenministerium
Pressemitteilung vom 29. Juli 2015
Parallel zur Debatte um ein Einwanderungsgesetz hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière angekündigt, ein „Nationales Bündnis für Migration und Integration“ einzurichten. Noch im Januar hatte der Rat für Migration angesichts der Debatte über die Pegida-Aufmärsche einen solchen Vorstoß gefordert: „Eine Einwanderungsgesellschaft ist kompliziert, sie ist nicht selbsterklärend und nimmt nicht alle Bürger automatisch mit.