Jahrestagung des Rats für Migration vom 9. bis 10.11.2017
Thema: „Gender und Sexualität als Bildungsfaktoren“

Vom 9. bis 10. November 2017 findet die Jahrestagung des Rats für Migration in Berlin statt. Sie widmet sich in diesem Jahr dem Thema: „Gender und Sexualität als Bildungsfaktoren“. Im Zentrum der Tagung stehen nationale und transnationale Querschnittsperspektiven von Gender, Flucht und Migration im Zusammenhang mit Bildung, Religion und staatlichen Regulierungsmaßnahmen. Die zunehmenden religionsbezogenen Aufladungen dieser Diskurse legen nahe, den Blick zu Religionsfragen hin zu öffnen. Die politische Krise um Fluchtmigration hat zur Folge, dass sich weitere migrationsbezogene Veränderungen in Deutschland und Europa entwickeln. Die Tagung greift deshalb auch die Situation der „Academics at risk“ auf und widmet sich dabei der inner- und außereuropäischen Perspektiven im Kontext von Gender und der Vergeschlechtlichung von Flucht und Migration. Der aktuell stattfindende soziale Wandel spiegelt sich in alltäglichen Lebenssituationen. In Schulen und Medien, in der Verwaltung, in Politik und Wissenschaft. Krisenhafte Veränderungen sowie neue politische Strömungen und Entwicklungen aus dem Krisenbewusstsein zeigen weitere Aufladungen auf: Ängste werden der Fluchtmigration als Auslöser zugeschrieben. Ziel dieser Tagung ist es deshalb, diese Perspektiven zusammenzuführen, weitere relevante Fragen wissenschaftlich fundiert zu diskutieren und Zukunftsperspektiven zu formulieren.

Das Programm finden Sie hier.

Die Tagung ist öffentlich und wird in deutscher und englischer Sprache stattfinden (mit Simultanübersetzung). Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, wir bitten um Anmeldung bis 03. November 2017 an info@rat-fuer-migration.de.

Teilnehmende Expert*innen: Prof. Harry Behr, Prof. Karim Fereidooni, Prof.in Sabine Hess, Prof.in Yasemin Karakaşoğlu, Dr. Meltem Kulaçatan, Prof. Dr. Rudolf Leiprecht, Dr. Aleksandra Lewicki, Prof.in Helma Lutz, Prof. Paul Mecheril, Dr. Nil Mutluer, Prof.in Andrea Petö, Dr. Linda Supik, Prof.in Gökce Yurdakul