Home
Über uns
Sektionen
Bildung und Sprache
Gender und Sexualität
Migration, Flucht, europäisches Grenzregime
Postmigrantische Gesellschaft
Religion
Stadt und Region
Zur aktuellen Diskussion
Presse
Publikationen
Mediendienst Integration
Kooperationen
Links

Impressum
Kontakt
Seitenübersicht
Drucken


Gründung am 26. Januar 2015

Sektion Migration, Flucht, europäisches Grenzregime


Im Januar gründete sich die Sektion in Anwesenheit von Dr. Norbert Cyrus, Dr. Vassilis Tsianos & Dr. Bastian A. Vollmer. Das aktuelle Grenzschutz-System der Europäischen Union ist gescheitert. Die bisherige Grenzschutzpolitik hat sich als katastrophal erwiesen: Sie konnte weder Migranten daran hindern, illegal in die EU einzuwandern, noch konnte sie verhindern, dass tausende Menschen auf der Überfahrt ums Leben kommen. Es ist also längst an der Zeit, vom Kontroll-orientierten, militärischen Ansatz Abschied zu nehmen, der bislang die Grenzpolitik der EU gekennzeichnet hat. Oft heißt es, wenn die Abschottungsregeln gelockert würden, würde eine unkontrollierbare Masse illegaler Einwanderer die Außengrenzen der EU stürmen. Dafür gibt es jedoch keine empirischen Belege. Die Sektion Grenze im Rat für Migration beschäftigt sich mit der Frage, wie eine humanitäre Grenzschutzpolitik aussehen könnte, die vermeidet, dass Menschen bei dem Versuch Europa zu erreichen sterben. Außerdem widmen sich die Mitglieder der Sektion analytisch-kritisch den Entwicklungen in den verschiedenen Regionen.

Sektionssprecherin und Sektionssprecher: Prof. Dr. Sabine Hess, Prof. Dr. Albert Scherr und Dr. Bastian A. Vollmer

Kontakt per E-Mail.

Presse-Gespräch am 29. April 2015

Was muss sich in der Asylpolitik ändern?

Die europäische Asylpolitik steht derzeit wieder in der Kritik: Nach der Einstellung der Seenotrettungs-Operation „Mare Nostrum“ im November 2014 und den verheerenden Schiffbrüchen im Mittelmeer mit unzähligen Toten stellen sich primär zwei Fragen: Was ist schief gelaufen in Europa und Deutschland? Und was muss passieren, damit nicht es nicht noch schlimmer wird? Um diese und weitere Fragen zu diskutieren, lud der „Rat für Migration“ (RfM) zu einem Presse-Gespräch in Berlin ein. Zur Pressemitteilung.